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Wie Sie Ihre Diversity-Rekrutierungsstrategie verbessern können

Unternehmen auf der ganzen Welt sind bestrebt, mehr Wert auf Integration, Vielfalt und Gleichberechtigung zu legen. Einige Branchen, wie z. B. der IT-Vertrieb in Deutschland, haben Schwierigkeiten, Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen für sich zu gewinnen.

Auf Wunsch der Personalverantwortlichen, mit denen ich zusammenarbeite, habe ich einige Tipps zusammengestellt, wie Sie Ihren Einstellungsprozess verbessern können, um mehr unterschiedliche Talente zu gewinnen.


Verfolgen, kommunizieren und nutzen Sie wichtige Daten wie Mitarbeiterbindung und -vertretung.

Es ist äußerst wichtig, dass Sie Ihre Daten überprüfen, um zu verstehen, wie Ihre Repräsentanz derzeit aussieht und wo Entwicklungspotenzial besteht.

Unternehmen untersuchen häufig die Zusammensetzung ihrer Teams nach Dienstalter, um Bereiche zu ermitteln, in denen Anstrengungen und Entwicklungsmöglichkeiten zu erheblichen Veränderungen führen können.

Nehmen Sie sich die Zeit, die nötig ist, um ein breites Spektrum an Bewerbern zu finden.

Personalverantwortliche stehen häufig unter dem Druck, Stellen schnell zu besetzen. Die Suche nach Bewerbern aus unterrepräsentierten Gruppen kann jedoch einige Zeit in Anspruch nehmen. Achten Sie bei der Erstellung von Einstellungsplänen darauf, dass es akzeptabel ist, wenn die Besetzung einiger Stellen etwas länger dauert.

Machen Sie die Führungskräfte für die Förderung der Vielfalt verantwortlich.

Auch wenn es in Ihrem Interesse ist, zu sagen, dass Sie Vielfalt fördern wollen, werden Sie dies nur erreichen, wenn Sie die Unterstützung der Führungskräfte haben. Einige Unternehmen wie Salesforce und Nike haben die Vergütung ihrer Führungskräfte an Diversitätsziele geknüpft.

Achten Sie bei Stellenausschreibungen auf Ihre Sprache.

Wenn Ihr Arbeitsplatz nicht einladend klingt, werden Bewerber wahrscheinlich ablehnen. Frauen könnten davon abgehalten werden, sich zu bewerben, wenn die Stellenbeschreibung Wörter wie "dominieren" oder "Rockstar" enthält. Eine Stellenbeschreibung mit zu vielen Anforderungen kann Bewerber aus unterrepräsentierten Gruppen abschrecken. Laut einer LinkedIn-Umfrage reichen Frauen 20 % weniger Bewerbungen ein als Männer und sind häufig der Meinung, dass Bewerber alle Einstellungsvoraussetzungen erfüllen müssen. 

Außerdem ist es eine gute Idee, am Ende der Stellenbeschreibung eine ermutigende Aussage aufzunehmen, wie z. B.: "Wir fördern unsere integrative Kultur. Wenn Ihnen diese Stelle also gefällt, bewerben Sie sich bitte. Dabei spielt es keine Rolle, wie Sie sich identifizieren oder welchen Hintergrund Sie haben."

Schaffen Sie integrative Gesprächsrunden.

Durch die Einbeziehung von Interviewern mit unterschiedlichem Hintergrund zeigen Sie potenziellen Bewerbern, dass Sie sich für eine Kultur der Vielfalt und Integration einsetzen. Gleichzeitig bringen Sie eine Vielzahl von Standpunkten in den Einstellungsprozess ein.

Verringern Sie das Lohngefälle.

Kein Arbeitgeber kann als vollständig integrativ gelten, wenn er nicht alle Mitarbeiter unabhängig von ihrem Hintergrund für vergleichbare Arbeit gleich entlohnt. Ein guter Ausgangspunkt ist die Überprüfung und der Vergleich der Gehälter in Ihren Teams, um sicherzustellen, dass sie für die gleichen Positionen fair und gleich sind.

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